Über mich

Ausbildung und Beruf

Handwerk hat goldenen Boden, so hieß es damals. Also absolvierte ich eine Ausbildung zum Zimmermann. Die Welt bereisen war mein Ziel. Schlussendlich bin ich anstatt auf die Walz, 2 Jahre zur See Gefahren. Nicht bei der Handelsmarine, sondern bei der Bundesmarine als Decksgast, also Seemann. Im Anschluss kamen noch weitere 10 Jahre beim Heer. Die Zeit bei der Bundeswehr hat mich sehr geprägt. Viel gereist und viel gesehen, auch nicht so friedliche Erfahrungen gemacht. Heute empfinde ich das Tötungshandwerk als Qual und absolut unakzeptabel. Es hat mit dazu beigetragen, dass ich an schweren Depressionen und anderen Beeinträchtigungen leide. So freiwillig, wie meine Zeit beim Bund, so freiwillig habe ich auch aufgehört. Die Möglichkeit der Weiterbildung während und nach meiner Dienstzeit habe ich komplett ausgeschöpft und unter anderem eine Ausbildung die mit der eines Informatikers ähnlich ist nachgeholt. Spezialisiert habe ich mich im Anschluss dann auf ScreenDesign und Computergrafik. Beides war damals absolutes Neuland und ich glaube, dass dieses Pioniergefühl heute so nicht mehr existiert. Bei all dem Gewurschtel in meinem Leben und der Tatsache, dass ich nie als Zimmermanns-Geselle gearbeitet habe, ist die Zunft und das arbeiten mit Holz in meinem Herzen geblieben.

Schon während meiner Schulzeit entwickelte ich eine gewisse Affinität zum Computer. Besonders die Grafikmöglichkeiten haben mich inspiriert. Ebenso das WorldWideWeb und das Drucken in Farbe. 3D-Modelling mit der OpenSource Software Blender, aber auch die Videografie und Fotografie beschäftigen mich noch heute. Seit Mitte 2017 habe ich das Malen mit Acryl und die Zeichnung gefunden, dessen Möglichkeiten ich intensiv in Projekte und Studien nutze.

 

Die Kunst

Ich habe viel über Kunst gelesen und mich in der Kunst orientiert. Es gibt meiner Meinung nach keine Studiengänge, die sich ausschließlich mit der Kunst auseinandersetzt. Oft setzt sich das Studium mit der Kunstgeschichte auseinander. Oder versucht diese zu Materialisieren. Auch wenn man im Studium Mal- und Kunsttechniken handwerklich lernen kann, währe mir dieser Anteil zu gering. Als weitere Problematik sehe ich, dass man sich durch ein Studium der Kunst als Künstler in seiner Kreativität einschränkt, indem man die „no go’s“ lernt. Aber eben auch die „no go’s“ können Kunst sein. Nach einem Kunststudium wird man nicht mehr so frei sein wie vorher.

Die Kunst spielt eine sehr große Rolle im Leben. Alles ist Kunst. Man muss nur genau hinsehen und irgendwann erkennt man, dass in und an allem Kunst steckt. Wobei das kreativste überhaupt die Natur und mit der Evolution das Leben ist. Es ist eine Schande, dass wir die Kreativität und evolutionäre Kunst so mit Füßen treten und unseren Lebensraum zerstören. Kunst ist Lebensraum, den wir brauchen um das Glück und die Liebe zu empfinden. Wir brauchen Kunst zur Entschleunigung und schaffen mit ihr Zukunft. Kunst ist aber auch Zeitlos. Sie ist weder falsch noch richtig, für den einen oder anderen Kunsthändler allenfalls gut oder schlecht. Obwohl Kunst weder gut oder schlecht sein kann. Kunst ist Kunst.

Gruß

Kes Bruun

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